Wind House Primrose Hill, London, GB 2003
Ein versteckt gelegenes Stück Laubwald über einer Tunneleinfahrt der North East Railway Line im Zentrum von London ist Ausgangspunkt für den Entwurf eines Privathauses.
Entwurfskontext Das Gebäude ist Bindeglied zwischen Straße und Gleisanlage, welche vom Fußgänger bisher akustisch, nicht aber visuell wahrgenommen wird.
Raumfluß Eine Abfolge von Räumen drapiert sich vom Straßenniveau ausgehend über den Abhang hinunter auf das Gleisniveau. Die Bäume bleiben dabei erhalten und werden in den Innenraum integriert.  |  | Gebäude Eine Serie von luftgefüllten Membranen - ein ‘atmendes' Dach bildend, folgen der drapierenden, vertikalen Bewegung der Räume. Luftdruck- und Kompressionskammern am Gleisniveau schützen die dahinter befindlichen Räume vor den enormen Druckwellen der vorbeirasenden Schnellzüge.Die auf diesem Weg gewonnene und gebändigte Energie der Druckwelle strömt durch die Membranschichten des Daches, das solcherart im Takt der Züge hinauf zum Strassenniveau durchatmet wird. Die Bewohner leben innerhalb dieses Waldstückes, in dem sich die Grenze zwischen Innen und Außen rhythmisch verändert.
Grundstücksfläche: 1.500m2 Bebaute Fläche: 220m2  |