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Sozialzentrum Egg
Wettbewerb, Vorarlberg 2009

//BAUFAUFGABE   Planung für den Neubau eines Sozialzentrums in Egg. Dieses enthält zwei Pflegestationen mit je 15 Einheiten sowie 15 betreubare Wohnungen als miteinander verbundene Bauten auf dem dreieckigen Grundstück. Ein Cafe und Veranstaltungsbereich für Besucher bringen die Dorfgemeinschaft in das Gebäude, welches mit einem möglichst sparsamen Bodenverbrauch umgesetzt werden soll.
//FUNKTION    Das dreigeschossige Pflegeheim ist um einen begrünten Innenhof mit Kapelle gruppiert. Im Übergang von der öffentlichen Strasse im Süden zu den internen Verwaltungsräumen des Heimes im Norden sind ein halböffentliches Foyer mit Cafe und Veranstaltungsräumlichkeit samt Tagesheimstätte angeordnet. Das dahinter-liegende zwei- als auch ostseitig dreigeschossige Betreute Wohnen ist ein eigen-ständiger und dennoch verwandter Baukörper, der sich zur Schule öffnet. Jede der beiden barrierefreien Pflegestationen ist akustisch, nicht aber visuell abgeschottet und als Wohngemeinschaft konzipiert. Die Vermeidung von Stichgängen und das Er-möglichen des Rundumgehens für demente Patienten sind Ausgangsbasis für die räumliche Strukturierung der Pflegebereicheum den Innenhof. Der Aufenthalts- und Essbereich ist an der Südseite gelegen und bietet mit den direkt vorgelagerten
Aussenbereichen in Form begrünter Loggien und Wintergärten vielfältige Eindrücke.
//ÖKONOMIE & ÖKOLOGIE   Aufgrund der Hochwassergefahr sind das Keller- und Erdgeschoss in Stahlbeton-Massivbauweise zur Abdichtung und Auftriebssicherung geplant, die beiden Obergeschosse als Holzmassivbau mit hinterlüfteter Holzfassade, anschließend an die traditionelle Bauweise des Bregenzer Waldes. Der LEK Wert des Sozialzentrums beträgt 14,4 (LEK Wert <10 = Passivhausstandard).
//ARCHITEKTUR & STÄDTEBAU    Das Sozialzentrum, bestehend aus zwei ortho-gonalen, miteinander verbundenen, horizontal gerichteten Baukörpern folgt der Ausrichtung der umgebenden Schul- und Wirtschaftsgebäude, die Orthogonale unter-stützt dabei die Verankerung auf dem dreieckigen Grundstück. Durch seine Lage in einer Flusssenke neben der Bregenzer Ache wird das Sozialzentrum von der umge-benden Landschaft als auch der Ortschaft überragt. Durch diese Sicht von oben ist die Begrünung der Dachlandschaft ökologisch wie auch architektonisch begründet.

Konstruktion: Stahlbeton (Hochwassergefahr, Auftriebssicherung) darüber Holzmassivbau mit hinterlüfteter Holzfassade
Nettonutzfläche:  5.259m2, Bruttovolumen: 18.642m3, Gebäudehüllfläche: 6.215m2
LEK Wert: 14,4, (LEK Wert <10 = Passivhaus)
























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